München Edition 04



Architects, not Architecture konnte in diesem Jahr schon mit Veranstaltungen in Stuttgart, Düsseldorf und Barcelona begeistern. Das Event in München steht schon in den Startlöchern und geht am 12. September in die vierte Runde. Damit gehört München, wie auch Stuttgart, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Barcelona, Oslo und Kopenhagen, zum festen Bestandteil der Architekturreihe. Schon bald werden unsere Gäste auch in Rotterdam, London und Antwerpen begrüßen. 

Am 12. September 2019 um 19 Uhr im Literaturhaus München werden die Gäste die Möglichkeit haben, die Geschichten hinter drei sehr prägenden Architekturschaffenden kennenzulernen:

  • Christoph Mäckler, Gründer von Christoph Mäckler Achitekten, www.chm.de
  • Peter Haimerl, Gründer von Peter Haimerl Architektur, www.peterhaimerl.com
  • Christiane Thalgott, ehemalige Stadtbaurätin München

Auch in diesem Jahr werden unsere Sprecher, Christoph Mäckler, Christiane Thalgott und Peter Haimerl, ihre spannende Geschichte mit den Gästen teilen. Sie werden von dem erzählen, was sie auf ihrem Weg geprägt hat und dürfen dabei wie immer kein Wort über ihre Projekte verlieren. Daraus lassen sich noch intensivere Erkenntnisse und Inspirationsquellen für alle Architekturinteressierte gewinnen. Nach den Vorträgen ist das Event aber noch lange nicht vorbei. Bei einem Get-Together mit Catering bietet sich die Gelegenheit, mit anderen Gästen in Kontakt zu treten und sich zu vernetzen. 

Die Veranstaltung findet Dank der freundlichen Unterstützung von BoConceptSchücoGRAPHISOFT und Panzeri & Partners statt.


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Programm

18.00 Uhr Einlass und Get-Together
19.00–19.15 Uhr Begrüßung
19.15–20.45 Uhr Speaker
       Pro Architekt 20 Min. Rede + 10 Min. Interview
20.45–21.15 Uhr Diskussionsrunde mit Fragen vom Publikum
21.30–23.00 Uhr Get-Together


Informationen zu den Sprechern

Christoph Mäckler, geboren 1951 in Frankfurt am Main, studierte an der Technischen Hochschule in Aachen und erhielt 1980 sein Diplom. Bereits 1979 wurde er mit dem Schinkelpreis ausgezeichnet. 1981 gründete er ein eigenes Büro Christoph Mäckler Architekten für Architektur und Stadtbereichsplanung in Frankfurt am Main. Für seine zweite Ausstellung in der Aedes-Galerie 1991 in Berlin formulierte Mäckler erstmals die Idee von einer „Rematerialisierung der Moderne“, die eine Versöhnung von Tradition und Moderne in der Architektur beschreibt. Sie schließt nicht nur die Wiedergewinnung von Oberfläche und Volumen und das Verständnis für die Materialbeschaffenheit und die Alterungsfähigkeit eines Baukörpers ein, sondern auch die Selbstverständlichkeit im architektonischen Ausdruck. Sein Aufruf richtet sich gegen die Belanglosigkeit und Unbekümmertheit unserer Zeit, in der schon das einfache Zusammensetzen industrieller Produkte als Architektur bezeichnet wird, und ebenso gegen die bloße Selbstdarstellung des Architekten, einer Look-at-me-Architektur, bei der die Geschichte des Ortes und der Werkstoffe außer Acht gelassen werden. 
www.chm.de

Peter Haimerl, geboren 1961, ist Architekt mit einem eigenem Büro in München, seit 1991. In seiner Arbeit fokussiert er sich auf Projekte, die die Grenzen konventioneller Architektur überschreiten. In seinem Büro Peter Haimerl . Architektur entstehen Konzepte, in denen Architektur mit Themen aus der Computer-Programmierung, Soziologie, Wirtschaft, Politik oder Kunst verschmelzen. Peter Haimerl widmet sich aktuell verstärkt dem Thema ‚Bauen im Bestand‘. Im Rahmen der von ihm ins Leben gerufenen ‚Haus.Paten‘-Initiative engagiert er sich umfassend für die Baukultur im Bayerwald. Er wurde für seine Projekte mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie die Große Nike, dem Bayerischen Staatspreis für Architektur und dem Bayerischen Kulturpreis. Zudem hatte Peter Haimerl Lehraufträge an der FH München, der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und zuletzt eine Gastprofessur an der Universität Kassel.
www.peterhaimerl.com

Christiane Thalgott, geboren 1942, erlernte zunächst den Beruf der Raumausstatterin und studierte daraufhin bis 1971 Architektur an den Technischen Universitäten Braunschweig und München. Ab 1972 war sie zunächst als Stadtplanerin in Norderstedt und Kassel tätig. Von Februar 1992 bis Mai 2007 war Thalgott in Nachfolge von Uli Zech als Stadtbaurätin in München Chefin der dortigen Stadtplanungsbehörde und ab 1994 Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung. Während dieser Zeit fielen wichtige Entscheidungen der Stadtentwicklung in München, unter anderem Planungen zum Umbau des Hauptbahnhofs, der Ausbau des Mittleren Rings mit Tunnelneubauten, der Wiederaufbau der Schrannenhalle sowie die Errichtung des Jüdischen Zentrums und des benachbarten Bürohauses Angerhof, mit der damit verbundenen Neugestaltung des St.-Jakobs-Platzes und der umliegenden Straßen. Zudem übernahm sie Lehraufträge an der Universität Kiel und an der Technischen Universität München, die sie 2003 zur Honorarprofessorin ernannte. Von 2003 bis 2007 war Thalgott Präsidentin der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung.  

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Auf dem Event werden Bild- und Tonaufnahmen gemacht.
Wir, zusammen mit unseren Partnern, wollen damit die Vorträge dokumentieren und diese mit anderen Kollegen und Interessierten teilen. 
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Credits von den Portrait-Bildern:
Christoph Mäckler > Hardy Müller
Peter Haimerl > Edward Beierle
Christiane Thalgott > de Gasperi